Wöchentlicher Newsfeed

Steuer-News der Woche

Alle wichtigen Entwicklungen rund um Steuern, Selbstständigkeit und das Finanzamt – kompakt zusammengefasst und einmal pro Woche aktualisiert.

Letzte Aktualisierung: 07. September 2026

·BMF

BMF-Schreiben zur steuerlichen Behandlung von Krypto-Staking

Das BMF konkretisiert die Haltefristen für Einkünfte aus dem Staking von Proof-of-Stake-Assets. Die Verlängerung der Spekulationsfrist auf zehn Jahre wird unter bestimmten Voraussetzungen aufgehoben, sofern die Assets einer gewerblichen Prägung fehlen. Das Schreiben bietet damit eine lang erwartete Rechtssicherheit für private Anleger.

·Bundesregierung

Anpassung der Verpflegungsmehraufwände für Selbstständige 2027

Im Rahmen des neuen Steuerfortentwicklungsgesetzes werden die Pauschalen für Verpflegungsmehraufwände angehoben. Für Abwesenheiten über 24 Stunden steigt der Satz auf 32 Euro, während die kleine Pauschale auf 16 Euro angepasst wird. Die Neuregelung tritt für den Veranlagungszeitraum 2027 in Kraft.

·ELSTER

ELSTER-Update: Automatische Bescheidprüfung für Einkommensteuer

Das Portal ELSTER hat eine neue Schnittstelle implementiert, die den digitalen Steuerbescheid unmittelbar mit den übermittelten Daten abgleicht. Abweichungen durch das Finanzamt werden nun farblich hervorgehoben und mit den entsprechenden Begründungskennziffern verknüpft. Dies soll die Einspruchsquote bei offensichtlichen Übertragungsfehlern senken.

·BFH

BFH zur Home-Office-Pauschale: Strikte Trennung bei Mischnutzung

Der Bundesfinanzhof hat in einem neuen Urteil klargestellt, dass die Tagespauschale nur gewährt wird, wenn der Arbeitsplatz keinen privaten Durchgangsverkehr aufweist. Eine zeitanteilige Aufteilung bei privater Mitnutzung des Raums bleibt weiterhin ausgeschlossen. Dies schärft die Abgrenzung für Steuerpflichtige ohne separates Arbeitszimmer.

·BMF

Verpflichtende E-Rechnung: Übergangsfrist für kleine Unternehmen endet

Das Bundesfinanzministerium weist darauf hin, dass die Schonfrist für Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz unter 800.000 Euro zum Jahreswechsel ausläuft. Ab dem 1. Januar 2027 müssen sämtliche B2B-Umsätze zwingend über strukturierte elektronische Formate abgewickelt werden. Betriebe sollten ihre IT-Systeme nun final umstellen.

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